
ROBERTO DEVEREUX
Tragedia lirica in drei Akten, Musik von Gaetano Donizetti
Libretto von Salvadore Cammarano nach der Tragödie »Elisabeth d’Angleterre« von Jacques-François Ancelot
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Das Finale der Tudor-Trilogie! Und mit »Roberto Devereux« (1837) widmet sich Gaetano Donizetti auch dem Ende des gesamten Tudor-Geschlechts. Elizabeth I. — in der Oper Elisabetta — führt eine mehr oder weniger heimliche Liebesbeziehung mit dem Earl of Essex, dem titelgebenden Roberto Devereux. Als dieser wegen angeblichen Landesverrats im Gefängnis landet, muss sich die Königin zwischen Liebe und Pflicht entscheiden. Dass Devereux ein Verhältnis mit der verheirateten Sara Nottingham pflegt, wird allen Beteiligten zum Verhängnis.
Furiose Ensembles, leidenschaftliche Arien und eine veritable Wahnsinnsszene mit finaler Thronübergabe krönen Donizettis letzte Tudor-Oper. Die Grenzen des Belcanto erweitert der Komponist aber hörbar. Mit dramatischer Wucht und der Expressivität groß angelegter Szenen sowie einer komplexen Figurenzeichnung sind die Opern eines jungen Giuseppe Verdi bereits in greifbarer Nähe.
Hören Sie ein Interview (auf englisch) mit unserer Gastsängerin Klára Kolonits im Podcast Hinterbühne ab Minute 1:15
Premiere
Donnerstag, 26. Februar 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus
Matinée
Sonntag, 22. Februar 2026, 11.00 Uhr, Foyer
Altersfreigabe [12+]
Dauer ca. 2 Stunde 40 Minuten, inklusive einer Pause
Von der Bühne ins Wohnzimmer: Roberto Devereux’ epische Kulisse aus handgemalten Landschaftsbildern der Künstlerinnen unseres Malsaals kann bald Ihnen gehören!
Ab Ende März können Sie die Gemälde kaufen, der Erlös kommt dem Theaterfundus zugute.
Alle Bilder werden zu einem Preis von 120 € angeboten, Sie können aber gerne auch mehr spenden.
Am Ende dieses Artikels finden Sie eine Übersicht mit den Nummern aller Bilder und eine Tabelle mit den Namen und Titeln der Originalgemälde und der Bemaßung. Bitte beachten Sie, dass die Reproduktionen des Malsaals keine detailgetreuen Kopien der Originale sind, sondern vereinfachte Versionen.
Nachdem »Roberto Devereux« Ende März abgespielt ist, können Sie die Bilder im unteren Foyer besichtigen und mitnehmen. Eine Lieferung ist nicht möglich. Sie können Ihren Favoriten auch schon per E-Mail an pressestelle-theater@ulm.de reservieren.
Wenn Sie sich bis dahin einen persönlichen Eindruck der Bilder verschaffen möchten, empfehlen wir den Besuch einer Vorstellung von »Roberto Devereux«. Karten gibt es hier auf unserer Webseite sowie an der Theaterkasse und telefonisch unter 0731/161-4444.

| Motiv | Nr. | Originalwerk/Künstler | Breite x Höhe |
|---|---|---|---|
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1.1 | Thomas Barker – Landscape, near Bath ohne Rahmen reserviert |
87 x 62 cm |
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1.2 | Richard Wilson – Llyn Peris and Dolbadarn Castle, North Wales reserviert |
190 x 105 cm |
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1.3 | John Constable – The leaping horse | 114 x 94 cm |
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1.4 | Frederick William Cartwright – Englische Landschaft mit Kühen am Bachufer | 102 x 72 cm |
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2.1 | John Constable - English Landscape | 137 x 107 cm |
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2.2 | Thomas Creswick – A Summer's Afternoon | 80 x 60 cm |
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2.3 | John Constable – The Hay Wainn | 190 x 110 cm |
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3.1 | Lodewijk de Vadder – Brabanter Landschaft mit Jägern | 157 x 117 cm |
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3.2 | John Constable - The Valley Farm | 95 x 115 cm |
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4.1 | Sir Augustus Wall Callcott – Classical Landscape reserviert |
94 x 94 cm |
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4.2 | John Constable – Das Erntefeld ohne Rahmen |
118 x 68 cm |
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4.3 | John Constable – Sir Richard Steele's Cottage, Hampstead | 140 x 80 cm |
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5.1 | John Constable – Salisbury Cathedral from Lower Marsh Close ohne Rahmen reserviert |
74 x 54 cm |
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5.2 | Constable John - Moorwiesen bei Salisbury reserviert |
130 x 110 cm |
| 5.3 | Panorama ohne Rahmen |
130 x 65 cm | |
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6.1 | Landschaft | 92 x 62 cm |
| 6.2 | Paul Désiré Trouillebert – Pêcheur en bord de rivière ohne Rahmen |
117 x 67 cm | |
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6.3 | Thomas Gainsborough – Holywells Parks in Ipswich reserviert |
161 x 116 cm |
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7.1 | Patrick Nasmyth – Die Hütte des Waldhüters ohne Rahmen |
92 x 62 cm |
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7.2 | John Constable - Bootsbau bei der Mühle | 102 x 82 cm |
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7.3 | John Constable - Stratford Mill | 131 x 86 cm |
| 8.1 | W. Miller - Winterlandschaft mit Buch | 54 x 74 cm | |
| 8.2 | Landschaft | 170 x 105 cm | |
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8.3 | John Constable - Flatwood Mill | 105 x 85 cm |
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9.1 | Johann Christian Reinhart - Sturmlandschaft mit Reiter reserviert |
70 x 85 cm |
| 9.2 | John Constable - View vom East reserviert |
74 x 59 cm | |
| 9.3 | Peter de Wint - Landscape with wagon | 164 x 104 cm |
Klára Kolonits (Elisabetta) Joshua Spink (Roberto Devereux) Dae-Hee Shin (Herzog von Nottingham) Kyung-Chun Kim (Herzog von Nottingham am 13.03.)Julien Van Mellaerts (Herzog von Nottingham am 15.03., 18.03., 20.3., 22.03.26)I-Chiao Shih (Sara, Herzogin von Nottingham) Joung-Woon Lee (Lord Cecil) Martin Gäbler (Sir Gualtiero Raleigh) Dong-Jin Choi (Ein Page/ Ein Bedienter Nottinghams)
Zusätzliche Rollen
Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm
Opernchor des Theaters Ulm
Statisterie des Theaters Ulm
Pressestimmen
»Ganz große Oper. Das Theater Ulm zeigt Gaetano Donizettis ›Roberto Devereux‹ in kluger Regie und mit der phänomenalen Sopranistin Klára Kolonits als Königin Elisabeth, die es mit Edita Gruberová und Montserrat Caballé aufnehmen könnte.«
Lotte Thaler // Frankfurter Allgemeine Zeitung»Standing Ovations für Gaetano Donizettis Belcanto-Tragödie ›Roberto Devereux‹. Völlig zu Recht: Das Solisten- Quartett ist exzellent besetzt und bietet neben virtuosem Hochleistungssport großes Theater mit viel Herz und Schmerz zum Mitleiden.«
Marion Schrade // Reutlinger Generalanzeiger»Großartig: Klára Kolonits. Diese Elisabetta ist keine herrschsüchtige Monarchin – sondern ein Mensch. Eine verletzte Frau, die weiß, dass sie ihre beste Zeit hinter sich hat, den jungen Devereux nicht mehr halten kann. [...] Der Chor und die Philharmoniker haben einen formidablen Abend. Felix Bender hat allemal das Gespür für den Belcanto: für die ausschwingenden Melodien. Er streicht die Klangfarben heraus, akzentuiert. Und schon mit der Ouvertüre, in der auch die Hymne „God Save The Queen“ anklingt, war alles versprochen: von romantischer Träumerei bis zu schmissig-knalliger Attacke.«
Jürgen Kanold // SÜDWEST PRESSE»Die Ulmer Donizetti-Trilogie geht zu Ende: Regisseurin Annette Wolf arbeitet in der Ulmer „Roberto Devereux“- Inszenierung mit Metaphern und zeigt das Reich und das Handeln Elizabeth I. an der Wende zum 16. Jahrhundert im Verfall von Macht und jeder Menschlichkeit. [...] Starker Beifall und stehende Ovationen am Ende!«
Dagmar Hub // Neu-Ulmer Zeitung»Ihren erfolgreichen Zieleinlauf verdankt die ambitionierte Ulmer Reihe nun vor allem dem überragenden Gesangsensemble mit der als Gast verpflichteten ungarischen Koloratursopranistin Klára Kolonits und dem nuanciert spielenden Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm unter Felix Benders präziser Leitung.«
Werner Müller Grimmel // Schwäbische Zeitung»GMD Felix Bender erweist sich als exzellenter Belcanto-Experte, der in der 1837 in Neapel uraufgeführten Oper das präzise austarierte Figuren-Quartett in einer ebenso knapp gebündelten musikalischen Dichte spannungsreich zusammenhält und mit den Sängern atmet.«
Rolf Fath // Opera Lounge





















